Das Inventar der drei Grabhügel von Bernhardsthal
Hügel 1 = Tumulus I (Nach L. Franz 1922)
  • Ausgrabung: Zwischen 1875 und 1878 durch M. Much.
  • Bestattung: In 2 m Tiefe frühgeschichtliche Nachbestattung in aus Bohlen gezimmerter hölzerner Grabkammer (210 x 210 x 40 cm), Skelett bis auf einige Schädelreste vergangen. Orientierung W-O. Darüber, in 25 cm Tiefe, 6 beigabenlose Körperbestattungen in Holzsärgen, Orientierung W-O. Durch die frühgeschichtliche Nachbestattung war das hallstattzeitliche Grab zerstört worden.
  • Beigaben: Frühgeschichtliche Nachbestattung: rechts neben dem Körper Eisenschwert, links Eisenmesser und Feuerschläger mit Feuerstein, neben dem Schädel Tongefäß und zwei Glasperlen, bei den Füßen zwei eiserne Sporen, links davon weiteres Tongefäß und mit Eisenbeschlägen versehener Holzeimer. Hallstattzeitliche Bestattung: Bruchstücke von Tongefäßen. (M. Much 1878 und 1880.)
Hügel 2
  • Ausgrabung: Zwischen 1875 und 1878 durch M. Much. War vorher schon gestört.
  • Bestattung: -
  • Beigaben- -
Hügel 3 = Tumulus II (nach L. Franz 1922)
  • Ausgrabung: Zwischen 1875 und 1878 durch M. Much.
  • Bestattung:Wahrscheinlich Brandschüttungsgrab. (S. Angaben bei M. Much 1880.)
  • Beigaben:49 Tongefäße, z. T. mit Deckeln, Spinnwirtel, Wetzsteinbruchstück, Bronzering von 3 cm Durchmesser, Bronzeblechstücke, geschmolzene Bronzestücke, darunter Kahnfibel (?), Bruchstücke eines Eisenmessers, sowie verkieselte Weizen- und Hirsekörner. (L. Franz 1922.)
Reihenfolge der Funde nach L. Franz 1922:
Hügel 1 = Tumulus I

Hallstattzeitliche Bestattung:

1.Bauchiges Gefäß, brauner Ton, außen roter Farbüberzug; ca. 1/3 ergänzt. Kleine Standfläche, gequetscht kugeliger Körper, abgesetzter, kurzer, kehliger Hals, innen zweimal gekantet, leicht ausladender Mundsaum. Auf Bauch und Schulter umlaufend Zickzack-Muster aus je 2 Furchen, Furchen graphitiert.
Stfl. 11, H. 24,7, Ms. 22,5, Bauchdm. 37 cm.
Inv.Nr. 4280.

2.Großes doppelkonisches Gefäß, dunkelgrauer Ton, Oberfläche graphitiert; etwas ergänzt. Kleine fußförmig abgesetzte Standfläche, weit ausladender Bauch, deutlich durch Rille abgesetzter, hoher, konischer Hals, breiter, waagrecht ausladender, innen gekanteter Mundsaum. Unterhalb des Mundsaumes, auf dem Hals 6 schmale waagrecht umlaufende Tonleisten, die den Eindruck von Furchung erwecken.
Stfl. 14, H. 64,5, Ms. 23, Bauchdm. 55,3 cm.
Inv.Nr. 4272. (Taf. 2.)

Großes doppelkonisches Gefäß, dunkelgrauer Ton, Oberfläche graphitiert; etwas ergänzt, Mundsaum beschädigt. Form wie oben. Auf dem Hals unterhalb des Mundsaumes 5 umlaufende Tonleisten.
Stfl. 13,5, H. 62, Ms. 23,8, Bauchdm. 56,4 cm.
Inv.Nr. 10003. (Taf. 3.)

Zumindest eine der 3 Tafeln 2 - 4 stimmt mit der Beschreibung nicht überein - Anzahl Tonleisten (FSt)

Großes doppelkonisches Gefäß, dunkelgrauer Ton, Oberfläche graphitiert; teilweise ergänzt. Form wie oben. Auf dem Hals unterhalb des Mundsaumes 4 umlaufende Tonleisten.
Stfl. 13,5, H. 65, Ms. 23, Bauchdm. 57,7 cm.
Inv.Nr. 10009. (Taf. 4.)

3."Halbkugelige Tonschale mit kleiner Standfläche, graphitiert. Auf der Innenseite am Boden ein mit Graphit aufgetragener Kreis, von diesem strahlenartig angeordnet acht Graphitstreifen, bis zur Mündung gehend. H. 7, Ms. 8,5 cm." (L. Franz 1922.)
Inv.Nr. 10013.
Nicht mehr vorhanden.

Frühgeschichtliche Nachbestattung:

1.Griffangelschwert aus Eisen, in vier Teile zerbrochen. Auf der Griffangel Gewebereste in Leinenbindung, am oberen Ende der Griffangel Nietnagel. Auf der Klinge angerostete Reste einer Scheide aus Holz. L. 86,4, L. d. Angel 6, Klingenb. 5,2 cm.
Inv.Nr. 18944. (Taf. 5/6.)

2.Ring aus Eisen. Dm. innen 3 cm.
Inv.Nr. 18947. (Taf. 6/4.)

                                     

3.Augenperle, dunkelgraues Glas, mit blauen, weiß-grau-weiß umrahmten Augen.
Dm. 1,1 cm.

Inv.Nr. 15494. (Taf. 7/1.)

4.Augenperle, grünes Glas, mit blauen, weiß-blau-weiß umrahmten Augen.
Dm. 1 cm.
Inv.Nr. 15493. (Taf. 7/2.)

5.Beschlag- und Henkelbruchstücke aus Eisen eines Holzeimers.
Inv.Nr. 4996. (Taf. 5/1, 2, 7, 8, Taf. 6/1-4.)
Daubenbruchstücke eines Eimers aus Holz.
Inv.Nr. 4997. (Taf. 5/3, 5, 9-11.)

6.Gedrungener Topf, graubrauner bis grauschwarzer, mit kleinen Quarzkörnchen gemagerter Ton. Deutlich abgesetzte, breite Standfläche, konisch aufsteigende Wand, runde Schulter, ausladender, verdeckter Mundsaum. An der Wand waagrecht umlaufende Furchen, von zwei sechszeiligen und zwei einzeiligen Wellenbändern überlagert.
Stfl.. 11,5, H.16, Ms. 18,5, Bauchdm. 19,3 cm.
Inv.Nr. 10029. (Taf. 7/4.)

Schlanker Topf, dunkelbrauner bis rötlicher, mit kleinen Kalksteinchen gemagerter Ton. Deutlich abgesetzte, breite Standfläche, konisch aufsteigende Wand, runde Schulter, kurzer, kehliger Hals, ausladender, verdeckter Mundsaum. An der Wand waagrecht umlaufende Furchen, von drei fünfzeiligen flachen Wellenbändern überlagert.
Stfl. 7, H. 13,5, Ms. 10,3, Bauchdm. 12,5 cm.
Inv.Nr. 10030. (Taf. 7/3.)

Bohlenbruchstücke der hölzernen Grabkammer, z. T. mit Dübellöchern.
Inv.Nr. 4998. (Taf. 6/5, 6, mit Rekonstruktion der Dübelung.)

Hügel 3 = Tumulus II

1.Bauchiges Gefäß, grauer bis brauner Ton, außen und in schmalem Streifen am Hals innen glänzend graphitiert. Kleine Standfläche, weit ausladender Bauch, abgesetzter, kurzer, kehliger Hals, leicht ausladender Mundsaum. Auf der Schulter gegenständig Reste von zwei Ausgüssen mit ovalem Querschnitt (einer heute zugegipst). Dazwischen je zwei konzentrische plastische Ringe, in deren Mitte spitze Warze. Zwischen den Kreisornamenten vom Hals zur Schulter ziehend je zwei senkrechte plastische Rippen.
Stfl. 11, H.31, Ms. 18, Bauchdm. 38 cm.
Inv.Nr. 4281. (Taf. 13/4.)

2.Bauchiges Gefäß, brauner bis dunkelgrauer Ton, Oberfläche schwarz und rot bemalt; teilweise ergänzt. Kleine, fußförmig abgesetzte Standfläche, weit ausladender Bauch, abgesetzter, zylindhscher Hals, gerade abgeschnittener Mundsaum. Unterteil bis zu einer Höhe von ca. 7 cm und Hals außen und innen graphitiert; übriger Gefäßkörper mit rotem Farbüberzug bedeckt, darauf Graphitmalerei: Auf Bauch und Schulter, oben vom Hals, unten von umlaufendem Querstrich begrenzt, Zick-zack-Band in doppelter Linienführung mit Querstrichen (leiterartig), das mit ebenso gestalteten hängenden und stehenden Dreiecken gefüllt ist. Auf der Schulter im Querschnitt ovale Warze.
Stfl. 9,5, H. 24,5, Ms. 19,5, Bauchdm. 34,6 cm.
Inv.Nr. 4276. (Taf. 11/2.)

3.Doppelkonisches Gefäß, dunkelgrauer Ton, Oberfläche rot und schwarz bemalt; teilweise ergänzt. Kleine, leicht fußförmig abgesetzte Standfläche, ausladender Bauch, durch Rille abgesetzter hoher, konischer Hals, breiter, ausladender Mundsaum. Unterteil des Gefäßes bis ca. 15 cm Höhe und Rand außen und innen graphitiert; übriger Gefäßkörper mit rotem Farbüberzug versehen, darauf Graphitmalerei: Unterhalb des Mundsaumes zwei waagrecht umlaufende Linien, dazwischen Zick-zack-Band; darunter kleine hängende schwarz gefüllte Dreiecke. Auf dem Hals umlaufendes Zick-zack-Band in dreifacher Linienführung mit Querstrichen (gitterartig). Auf Schulter und Bauch abwechselnd hängende und stehende Dreiecke, ebenfalls in dreifacher Linienführung mit Querstrichen.
Stfl. 11,2, H. 43,3, Ms. 20,5, Bauchdm. 44,5 cm.
Inv.Nr. 4277. (Taf. 9.)

4.Großes doppelkonisches Gefäß, dunkelgrauer Ton, Oberfläche glänzend graphitiert. Fußförmig abgesetzte Standfläche, weit ausladender, hochsitzender Bauch, durch Rille abgesetzter, hoher konischer Hals, breiter, waagrecht ausladender Mundsaum. Unterhalb des Mundsaumes auf dem Hals drei schmale waagrecht umlaufende Tonrippen, die den Eindruck von Kannelur erwecken. Auf dem Bauchumbruch sechs plastische vierspeichige Räder mit senkrecht gelochter runder Nahe.
Stfl. 14, H. 53,2, Ms. 23, Bauchdm. 52,2 cm.
Inv.Nr. 4275. (Taf. 16.)

Großes doppelkonisches Gefäß, etwas ergänzt. Form wie oben. Auf dem Bauchumbruch sieben plastische vierspeichige Räder mit Nahe.
Stfl. 14, H. 53,2, Ms. 21, Bauchdm. 52,2 cm.
Inv.Nr. 10007. (Taf. 17.)

Großes doppelkonisches Gefäß, wenig ergänzt. Form wie oben. Auf dem Bauchumbruch sechs plastische vierspeichige Räder mit Nahe.
Stfl. 14,5, H. 53, Ms. 21, Bauchdm. 50 cm.
Inv.Nr. 4271. (Taf. 15.)

Großes doppelkonisches Gefäß. Form wie oben. Am Bauchumbruch vier plastische vierspeichige Räder mit Nahe.
Stfl. 14, H. 54, Ms. 21,8, Bauchdm. 54 cm.
Inv.Nr. 4274. Als Leihgabe im Museum Mistelbach. (Taf. 19.)

Großes doppelkonisches Gefäß, Form wie oben. Auf dem Bauchumbruch sieben plastische vierspeichige Räder mit Nahe.
Stfl. 15,2, H. 52,2, Ms. 21,8, Bauchdm. 47,4 cm.
Inv.Nr. 10004. Als Leihgabe im Museum Bernhardsthal. (Taf. 18.)

Großes doppelkonisches Gefäß, Form wie oben.
Nicht mehr vorhanden.
Ohne Inv.Nr.

5. 8 Wandbruchstücke eines großen doppelkonischen Gefäßes, dunkelgrauer, steinchengemagerter Ton, Oberfläche schwarz geschlickert.
Ursprüngliche Form: Fußförmig abgesetzte Standfläche, weit ausladender, hochsitzender Bauch, durch zwei waagrechte Furchen abgesetzter hoher kehliger Hals, ausladender Mundsaum. Breiter Streifen unterhalb des Mundsaumes graphitiert; darunter sowie unterhalb der Furchen auf der Schulter hängende Dreiecke in dreifacher bzw. vierfacher Linienführung, auf dem Hals stehende Dreiecke in dreifacher Linienführung in Graphitmalerei.
Stfl. 15, H. 44, Ms. 25,2, Bauchdm. 47 cm.
Inv.Nr. 4278. (Taf. 10. Zeichnung nach Karteikarte.)

Großes doppelkonisches Gefäß, dunkelgrauer Ton, Oberfläche schwarz geschlickert. Fußförmig abgesetzte Standfläche, weit ausladender Bauch, durch zwei waagrechte Furchen abgesetzter hoher konischer Hals, breiter, ausladender Mundsaum. Mundsaum und Oberteil des Halses graphitiert; darunter und unterhalb der Furchen hängende Dreiecke in dreifacher Linienführung; oberhalb der Furchen auf dem Hals stehende Dreiecke in vierfacher Linienführung in Graphitmalerei.
Stfl. 13,2, H. 45,4, Ms. 26, Bauchdm. 51 cm.
Inv.Nr. 10001. (Taf. 8.)

Großes doppelkonisches Gefäß, Form und Verzierung ähnlich wie die beiden oberen.
Nicht mehr vorhanden.
Ohne Inv.Nr.

6.Großes doppelkonisches Gefäß, dunkelgrauer Ton, Oberfläche glänzend graphitiert. Fußförmig abgesetzte Standfläche, weit ausladender, hochsitzender Bauch, durch Rille abgesetzter, hoher konischer Hals, breiter, waagrecht ausladender Mundsaum. Unterhalb des Mundsaumes am Hals drei waagrecht umlaufende schmale Tonleisten, die den Eindruck von Kannelur erwecken. Auf dem Bauchumbruch sechs aus je drei Furchen bestehende plastische Kreismuster mit kleiner Vertiefung im Mittelpunkt.
Stfl. 14, H. 52,3, Ms. 21,5, Bauchdm. 50,5 cm.
Inv.Nr. 4273. (Tal. 20.)

Großes doppelkonisches Gefäß, Form wie oben.
Nicht mehr vorhanden.
Ohne Inv.Nr.

7.Bauchiges Gefäß, grauer Ton, Oberfläche schwarz geschlickert. Kleine, fußförmig abgesetzte Standfläche, weit ausladender Bauch, abgesetzter, kurzer, konischer Hals, leicht ausladender Mundsaum. Hals graphitiert; auf Schulter und Bauch Graphitmalerei: Waagrecht umlaufendes Zick-zack-Band, gefüllt mit hängenden und stehenden Dreiecken.
Stfl. 10,5, H. 24,7, Ms. 22,3, Bauchdm. 36 cm.
Inv.Nr. 4279. (Taf. 11/1.)

8."Sehr große Henkelschale aus Ton, graphitiert. Auf dem Bauche, am Halsabsatz beginnend, ungefähr 8 cm lange Furchen, die so angeordnet sind, daß zwischen je sieben Furchen ein aus schmaleren Furchen gebildetes Dreieck Platz findet; auf dem Henkel mit seiner Längsachse gleichlaufende Furchen". (L. Franz 1922). H. 16,5, Ms. 21,5 cm.
Nicht mehr vorhanden.
Ohne Inv.Nr.

9.Kleine Henkelschale, grauer Ton, Oberfläche schwarz geschlickert. Undeutlich ausgeprägte Standfläche mit Omphalos, konisch aufsteigende Wand, nach deutlichem Wandknick senkrecht aufsteigende Wand, gerade abgeschnittener Mundsaum. Vom Mundsaum zur Wand hochgezogener Bandhenkel. Innen und außen Graphitmalerei: Innen am Boden zwei gekreuzte Linien; außen unterhalb des Mundsaumes und am Wandknick waagrecht umlaufende Streifen, am Boden, sternförmig um den Omphalos angeordnetes Dreiecksmuster, am Oberteil umlaufendes Zick-zack-Band mit hängenden und stehenden Dreiecken gefüllt.
Stfl. 4 cm, H. 7,5, Ms. 12 cm.
Inv.Nr. 4296. Als Leihgabe im Museum Bernhardsthal. (Taf. 14.)

10."Henkelschale aus Ton, graphitiert. Außen am Rande eine schwarze Linie, umlaufend, daran hängende Dreiecke; innen schwarze Dreiecke auf schwarzem Grund." (L. Franz 1922) = "Henkelschale mit hochgezogenem Bandhenkel. Verziert durch eine außen umlaufende Linie mit hängenden Dreiecken; innen schwarze Dreiecke, Boden eingedellt." (Karteikarte.)
H. 5, Ms. 10,5 cm.
Inv.Nr. 4295.
Nicht mehr vorhanden.

11."Henkelschale aus Ton, außen und innen graphitiert, ohne weitere Verzierung". (L.Franz 1922). H. 5,5, Ms. 8,8 cm.
Nicht mehr vorhanden.
Ohne Inv.Nr.

12.Kleine Henkelschale, graubrauner Ton, Oberfläche außen ganz, innen schmaler Streifen graphitiert; Henkel und Teile der Wand ergänzt. Standfläche mit Omphalos, konischer Unterteil, tiefsitzender deutlicher Wandknick, danach senkrecht aufsteigende Wand, gerade abgeschnittener Mundsaum. Vom Mundsaum zur Wand hochgezogener Bandkhenkel.
Stfl. 10, H. 5,3, Ms. 10,2 cm.
Inv.Nr. 4994. (Taf. 13/2.)

13."Große Fußschale aus Ton, graphitiert. Die Schale sitzt auf dem Fuße etwas schief auf. Am Rande drei kurze, flache Zungen. Auf der Außenseite Dreiecke, die mit einem Stäbchen o. dgl. in den Ton eingedrückt worden sind; die Innenseite zeigt ein auf gleiche Art hergestelltes Gittermuster". (L. Franz 1922.) H. 10,4, Ms. 28,5 cm.
Nicht mehr vorhanden.
Ohne Inv.Nr.

14.Fußschale, dunkelbrauner Ton. Ziemlich hoher, hohler Standfuß, halbkugelige Schale, breiter, weit ausladender Mundsaum. Mundsaum innen und außen graphitiert; innen Graphitmalerei in Form eines Fischgrätmusters.
Stfl. 10,8, H. 14,6, Ms. 31 cm.
Inv.Nr. 10024.
Nicht mehr vorhanden (Taf. 12/2. Zeichnung nach Karteikarte).

15.Fußscha1e, graubrauner Ton, Oberfläche außen auf der oberen Hälfte, innen ganz glänzend schwarz geschlickert; ca. 1/3 ergänzt. Hohler, ziemlich niedriger Standfuß, halbkugelige Schale, abgesetzter, kurzer Hals, ausladender Mundsaum. Innen Graphitmalerei: Durch Kreuz in Viertel geteilt, die mit Dreiecksmuster gefüllt sind.
Stfl. 12, H. 13,5, Ms. 27,5 cm.
Inv.Nr. 10028. (Taf. 12/3.)

16.Kleine Fußschale, brauner Ton, Oberfläche innen und ca. in 2 cm breitem Streifen nach außen übergreifend graphitiert; Fuß ganz, sonst ca. 1/3 ergänzt. Hohler Standfuß (rekonstr.), konische Schale, weit ausladender Mundsaum.
Stfl. 7,5, H. 6,5, Ms. 14,8 cm.
Inv.Nr. 10023. (Taf. 13/3.)

17.Situla, brauner Ton, Oberfläche graphitiert; etwas ergänzt. Breite, deutlich abgesetzte Standfläche, konische Wand, eingezogene, waagrechte Schulter, deutlich abgesetzter kehliger Hals, leicht ausladender Mundsaum.
Stfl. 10, H. 22,8, Ms. 14,5 cm.
Inv.Nr. 4289. (Taf. 12/5.)

Bruchstück einer Situla, graubrauner Ton, Oberfläche außen glänzend graphitiert. Erhalten:Konische Wand, eingezogene, waagrechte Schulter, Halsansatz.
Stfl. (erg.) 8,5, erh. H. 16,5, cm.
Inv.Nr. 18445. (Taf. 13/1.)

Situla, brauner Ton, Oberfläche graphitiert. Breite deutlich abgesetzte Standfläche, konische Wand, eingezogene, waagrechte Schulter, kehliger Hals, leicht ausladender Mundsaum.
Stfl. 9, H. 19, Ms. 15,6 cm.
Inv.Nr. 4283. Als Leihgabe im Museum Bernhardsthal. (Taf. 12/1.)

Situla, wie oben.
Nicht mehr vorhanden.
Inv.Nr. 4287.

Situla, wie oben.
Stfl. 9,5, H. 20,7, Ms. 16,5 cm.
Inv.Nr. 4284.
Nicht mehr vorhanden

Bruchstück eines Topfes (situlenartig), graubrauner Ton. Erhalten: Konische Wand, abgesetzter, kurzer, kehliger Hals.
Inv.Nr. 18447.

Konischer Deckel, graubrauner Ton, graphitiert, mit Griffknopf; wenig ergänzt.
Dm. 17,7, H. 7 cm. (Taf. 12/4.)

2 Bruchstücke eines konischen Deckels, graubrauner Ton, graphitiert, mit Griffknopf.
Inv.Nr. 4286.

Deckel wie oben. Dm. 17,5, H. 6 cm.
Nicht mehr vorhanden.
Inv.Nr. 4285.

Deckel wie oben.
Nicht mehr vorhanden.
Inv.Nr. 4282.

18."Schüssel aus Ton mit eingezogenem Hals, Unterteil der Schüssel konisch verlaufend. Außenseite naturfarben, bis auf den Hals, der in einer Breite von ungefähr 5 cm graphitiert ist. Innenseite graphitiert und mit Graphitdreiecken auf schwarzem Grund verziert. Diese Dreiecke mit der Spitze abwechselnd nach oben und unten gerichtet". (L. Franz 1922.)
H. 12, Ms. 32 cm.
Inv.Nr. 4294.
Nicht mehr vorhanden.

19."Bauchiges Tongefäß, graphitiert. Auf dem Bauche Dreiecksmuster aus Graphit." (L.Franz 1922.)
H. 28, Ms. 17 cm.
Ohne Inv.Nr.
Nicht mehr vorhanden.

20.Halbkugelige Tonschale mit kleiner Standfläche, graphitiert. Auf der Innenseite mit Graphit aufgetragenes Dreiecksmuster". (L. Franz 1922.)
H. 7, Ms. 8,5 cm.
Inv.Nr. 4292.
Nicht mehr vorhanden.

21."Tonschale wie die vorige, etwas kleiner. Auf der Innenseite am Boden ein schiefes Graphitkreuz". (L. Franz 1922.)
Ohne Inv.Nr.
Nicht mehr vorhanden.

22."Tonschale wie die vorigen. Außenseite naturfarben, nur der Rand in einer Breite von ungefähr 2,5 cm graphitiert. Auf der graphitierten Innenseite in den Ton eingedrücktes Gittermuster". (L. Franz 1922.)
H. 9,5, Ms. 22 cm.
Ohne Inv.Nr.
Nicht mehr vorhanden.

23."Tonschale wie die vorige, etwas kleiner. Rand außen in einer Breite von ungefähr 5 cm graphtiert; auf der Innenseite mit Graphit aufgetragen eine Art Fischgrätmuster". (L.Franz 1922.)
Ohne Inv.Nr.
Nicht mehr vorhanden.

24."Drei Tonschalen wie die vorigen, etwas kleiner, unverziert". (L. Franz 1922.)
Ohne Inv.Nr.
Nicht mehr vorhanden.

25."Halbkugeliges Tonschälchen mit Mundsaum und Standfläche, unverziert". (L. Franz 1922.) Ohne Inv.Nr.
Nicht mehr vorhanden.

26."Drei halbkugelige Tonschälchen, ziemlich roh, unverziert. Größtes 3,5 cm hoch, 9,5 cm Mündungsweite, kleinstes 2 cm hoch, 7 cm Mündungsweite. Das größte hat einen Mundsaum, der den anderen, fehlt". (L. Franz 1922.)
Ohne Inv.Nr.
Nicht mehr vorhanden.

27."Zwei grobe, roh gebrannte Tontöpfe. Ungef ähr 7 cm unterhalb der Mündung sitzen einander gegenüber je vier Griffwarzen". (L. Franz 1922.)
Ohne Inv.Nr.
Nicht mehr vorhanden.

28."Zahlreiche Bruchstücke von einem Gefäße wie Nr.4". (L. Franz 1922.)
Ohne Inv.Nr.
Nicht mehr vorhanden.

29."Fuß einer Fußschale". (L. Franz 1922.)
Ohne Inv.Nr.
Nicht mehr vorhanden.

30."Spinnwirtel aus Ton, sehr zermürbt". (L. Franz 1922.)
Ohne Inv.Nr.
Nicht mehr vorhanden.

31."Bruchstück eines Wetzsteines, ein Loch an einem Ende". (L. Franz 1922.)
Ohne Inv.Nr.
Nicht mehr vorhanden.

32."Bronzener Ring, 3 cm Dm.". (L. Franz 1922.)
Ohne Inv.Nr.
Nicht mehr vorhanden.

33."Bruchstücke von dünnem Bronzeblech". (L. Franz 1922.)
Ohne Inv.Nr.
Nicht mehr vorhanden.

34."Bronzestücke, geschmolzen. Eines davon läßt die Form einer kleinen Kahnfibel erraten". (L. Franz 1922.)
Ohne Inv.Nr.
Nicht mehr vorhanden.

35."Bruchstücke eines eisernen Messers mit geschweifter Klinge". (L. Franz 1922.)
Ohne Inv.Nr.
Nicht mehr vorhanden.

Großes doppelkonisches Gefäß, dunkelgrauer Ton, auf der Oberfläche Reste einer Graphitierung; ca. 1/2 ergänzt. Kleine fußförmig abgesetzte Standfläche, weit ausladender Bauch, durch Rille abgesetzter, hoher, konischer Hals, breiter, waagrecht ausladender, innen gekanteter Mundsaum. Unterhalb des Mundsaumes vier schmale, umlaufende Tonleisten, die den Eindruck von Kannelur erwecken.
Stfl. 12, H. 60,3, Ms. 23,5, Bauchdm. 52,5 cm.
Inv.Nr. 4270. (Taf. 21.)

Tafel 21

Großes doppelkonisches Gefäß, dunkelgrauer Ton, Oberfläche glänzend schwarz geschlickert. Fußförmig abgesetzte Standfläche, bauchiger Körper, abgesetzter hoher konischer Hals, breiter, ausladender Mundsaum.
Stfl. 14,8, H. 51, Ms. 28, Bauchdm. 55, 2 cm.
Inv.Nr. 4980. (Taf. 22.)

 

Tafel 22