NEU ++ NEU ++ NEU ++ NEU

Worum es eigentlich geht

Bernhardsthal ist eine sehr große Gemeinde mit außergewöhnlich vielfältiger Natur. Gärten, Brachlagen, Überschwemmungsgebiete und Waldränder sind Heimat einer reichhaltigen Tier- und Pflanzenwelt. Daher sollten wir mehr unterschiedliche Arten haben als manch andere Gemeinde. Dennoch ist in den letzten Jahren ein extremer Rückgang der Insekten- und Vogelpopulationen festzustellen.

Der Dorferneuerungsverein (DOERN) möchte mit Ihrer Hilfe die (noch) bei uns vorkommenden Schmetterlingsarten dokumentieren. Dazu genügt es, die Schmetterlinge zu fotografieren und an die eMail-Adresse
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
einzusenden.

Aktueller Katalog der eingesandten Bilder

mit deutschen und wissenschaftlichen Namen, sowie Fundort/GPS, Links und weitere Informationen.

 Bitte auf eines der beiden Bilder klicken !

 

Zusammenfassung 2018

Wir haben an unserem "10. Tag der Museen im March/Thaya Raum" eine kleine Feier veranstaltet, wo wir aus den vielen eingesandten Schmetterlingsbildern 
das schönste Bild, den seltensten Schmetterling und die fleißigste Einsenderin ausgewählt haben.

Als Zusammenfassung zeigen wir hier als Download die wichtigsten Fakten zu dieser Aktion unseres "Schmetterlingsteams".

 Das "Schmetterlingsteam" des
Otto Berger Heimatmuseums Bernhardsthal
(PA, FS, KS und HG)

Am Holzweg      (Testbetrieb)  

Mit Klick zu den Einzeldarstellungen

 

 

Ahorn

Acer

Lorem ipsum dolor sit amet, consetetur sadipscing elitr, sed diam nonumy eirmod tempor invidunt ut labore et dolore magna aliquyam erat, sed diam voluptua. At vero eos et accusam et justo duo dolores et

<Bild>

Lorem ipsum dolor sit amet, consetetur sadipscing elitr, sed diam nonumy eirmod tempor invidunt ut labore et dolore magna aliquyam erat, sed diam voluptua. At vero eos et accusam et justo duo dolores et ea rebum. Stet clita kasd gubergren, no sea takimata sanctus est Lorem ipsum dolor sit amet.

 Quelle:

Nach oben

 

Apfel

Malus

 

<Bild>

 

Quelle:

Nach oben

 

Birke

Betula

 

<Bild>

 

Quelle:

Nach oben

 

Birne

Pyrus

 

<Bild>

 

Quelle:

Nach oben

 

Buche

Fagus

 

<Bild>

 

Quelle:

Nach oben

 

Eberesche

Sorbus

 

<Bild>

 

Quelle:

Nach oben

 

Eibe

Taxus

 

<Bild>

 

Quelle:

Nach oben

 

Eiche

Quercus

 

<Bild>

 

Quelle:

Nach oben

 

Erle

Alnus

 

<Bild>

 

Quelle:

Nach oben

 

Esche

Fraxinus

 

<Bild>

 

Quelle:

Nach oben

 

Eschen-Ahorn

Acer

 

<Bild>

 

Quelle:

Nach oben

 

Essigbaum

Rhus

 

<Bild>

 

Quelle:

Nach oben

 

Faulbaum

Frangula

 

<Bild>

 

Quelle:

Nach oben

 

Fichte

Picea

 

<Bild>

 

Quelle:

Nach oben

 

Föhre/Kiefer

Pinus

 

<Bild>

 

Quelle:

Nach oben

 

Gleditschie

Gleditsia

 

<Bild>

 

Quelle:

Nach oben

 

Goldregen

Laburnum

 

<Bild>

 

Quelle:

Nach oben

 

Götterbaum

Ailanthus

 

<Bild>

 

Quelle:

Nach oben

 

Hainbuche

Carpinus

 

<Bild>

 

Quelle:

Nach oben

 

Haselnuss

Coryllus

 

<Bild>

 

Quelle:

Nach oben

 

Heckenkirsche

Lonicera

 

<Bild>

 

Quelle:

Nach oben

 

Holunder

Sambucus

 

<Bild>

 

Quelle:

Nach oben

 

Kastanie

Aesculus

 

<Bild>

 

Quelle:

Nach oben

 

Kreuzdorn

Rhamnus

 

<Bild>

 

Quelle:

Nach oben

 

Kriecherl

Prunus domestica

 

<Bild>

 

Quelle:

Nach oben

 

Lärche

Larix

 

<Bild>

 

Quelle:

Nach oben

 

Liguster

Ligustrum

 

<Bild>

 

Quelle:

Nach oben

 

Linde

Tilia

 

<Bild>

 

Quelle:

Nach oben

 

Marille

Prunus armeniaca

 

<Bild>

 

Quelle:

Nach oben

 

Maroni

Castanea

 

<Bild>

 

Quelle:

Nach oben

 

Maulbeerbaum

Morus

 

<Bild>

 

Quelle:

Nach oben

 

Pappel

Populus

 

<Bild>

 

Quelle:

Nach oben

 

Pfaffenhütchen

Evonymus

 

<Bild>

 

Quelle:

Nach oben

 

Pfirsich

Prunus persica

 

<Bild>

 

Quelle:

Nach oben

 

Robinie

Robinia

 

<Bild>

 

Quelle:

Nach oben

 

Schneeball

Viburnum

 

<Bild>

 

Quelle:

Nach oben

 

Sommerflieder

Buddleja

 

<Bild>

 

Quelle:

Nach oben

 

Stechpalme

Ilex

 

<Bild>

 

Quelle:

Nach oben

 

Tamariske

Tamarix

 

<Bild>

 

Quelle:

Nach oben

 

Tanne

Abies

 

<Bild>

 

Quelle:

Nach oben

 

Traubenkirsche

Prunus padus

 

<Bild>

 

Quelle:

Nach oben

 

Tulpenbaum

Liriodendron

 

<Bild>

 

Quelle:

Nach oben

 

Ulme

Ulmus

 

<Bild>

 

Quelle:

Nach oben

 

(Vogel)-Kirsche

Prunus avium

 

<Bild>

 

Quelle:

Nach oben

 

Walnuss

Juglans

 

<Bild>

 

Quelle:

Nach oben

 

Weichsel

Prunus cerasus

 

<Bild>

 

Quelle:

Nach oben

 

Weide

Salix

 

<Bild>

 

Quelle:

Nach oben

 

Weißdorn

Crataegus

 

<Bild>

Weißdorne beherbergen 54 Arten von Schmetterlingsraupen.

Quelle: Wikipedia

Nach oben

 

Zwetschke

Prunus domestica

 

<Bild>

 

Quelle:

Nach oben

Ein Stammbaum

Text: Friedel Stratjel 2017

Bäume sind schon seit alter Zeit ein Zeichen gewisser Stärke, die Wurzeln geben Kraft, der Stamm trägt und die Krone bietet Raum für buntes Leben. So manchem ist Yggdrasil, die Weltenesche der germanischen Mythologie, bekannt. Bei den Babyloniern streckt der heilige Baum seine Zweige in den Himmel, seine Wurzeln in die Unterwelt, der Stamm ist die irdische Verbindung. Auch in der Bibel ist ein Baum schon in den Ursprungserzählungen vorhanden.

Ein Stammbaum ist nun ein bisschen etwas anderes. Er kann z.B. ein schöner Baum in der erwanderbaren Umgebung sein. Für mich sind/waren es in Bernhardsthal gleich mehrere, erst mein großer Apfelbaum auf den Sandlehen, dann die Esche bei der Thaya am Moosanger und, in Erinnerung, die leider gefällte riesige Graupappel bei der Kläranlage.

Für die Familiengeschichte wird der Begriff „Stammbaum“ für die Darstellung der Vorfahren verwendet. Vielleicht ist es wie bei den mythologischen Bäumen, man möchte Kraft aus den Wurzeln (modern speak: roots) ziehen. Wenn man eine Darstellung weniger Generationen untereinander betrachtet, schaut es wie ein Christbaum aus, wird rasch sehr weit, da sich die Vorfahrenanzahl mit jeder zusätzlich einbezogenen Generation verdoppelt.

Die Suche nach „(Familien-)Stammbäumen“ ist nicht ganz neu, denken Sie nur an das Evangelium nach Matthäus: „Jesse autem genuit David regem“ u.s.w.

Im Altertum zog man gerne Götter in die Ahnenreihe, entweder wollte man wichtiger sein oder kannte man die eigenen Vorfahren nicht. Bekannte Herrschergeschlechter schafften es in ihren Fantasiestammbäumen bis Nero, viele Fürstenhäuser wollten ihre Herrschaft mit lang herrschender Ahnenreihe legitimieren. Im Orient ist die Abkunft von Mohammed und der Nachweis dieser Abkunft in einer Stammrolle ein wichtiger sozialer Faktor und wird durch eine eigene Turbanfarbe öffentlich gezeigt.

Für den einfachen Bürger unserer Gegend wurde ein Stammbaum erst im „3. Reich“ wichtig. Viele „Ariernachweise“ haben sich seit dieser Zeit erhalten und wurden später weitergeführt.

Ganz selten habe ich junge Leute getroffen, die von sich aus größeres Interesse an ihrem Stammbaum hätten. Meist sind es Personen im Pensionsalter, die die Familienherkunft, von der sie noch ein wenig mehr wissen als die nächste oder übernächste Generation, für ihre Nachkommen dokumentieren wollen. Mir selbst genügten lange Zeit auch 2-3 angerissene Generationen, heute, mit 78, bin ich bei 12 Generationen mit Ahnen aus der Schweiz, Schlesien, Mähren, Steiermark, der Slowakei und fast allen Orten bis Zistersdorf und Poysdorf mit über 600 Personendaten. Noch von der 8. Generation konnte ich 51% (132 der 256) der möglichen Ahnen erfassen. Von vor 1650 Geborenen konnten immerhin 109 dem Stammbaum zugeordnet werden. Von den bisher 608 erfassten Vorfahren stammen 21,4% aus dem Ort, 37% aus der Gemeinde Bernhardsthal und 85% aus Niederösterreich. Im 2005 erarbeiteten Stammbaum der Maria Huber/Ertl (siehe unten) stammen über 95% der 481 Personen aus dem Ort. Verzweigungen in andere Orte erfolgten erst in der 4. und 5. Generation und hätten damals nur mit großem Aufwand weiterverfolgt werden können.

Quellen für die Stammbäume sind hauptsächlich die Matriken der Pfarren. Deren Inhalt muss man, oft mit Zweifel nicht nur bei „mater semper certa est“, akzeptieren. Seit 1938 sind die Standesämter die Matrikenführer, deren Daten heute noch dem Datenschutz - bei Geburten 100 Jahre - unterliegen.
Leider sind die Matriken oft unvollständig, schlecht erhalten und manchmal sehr schwer lesbar. So ließ ich die Bernhardsthaler Matriken 1 und 2 vor der Bearbeitung erst einmal restaurieren. Die Lücken und erkennbaren Fehler habe ich bei den Bernhardsthaler Matriken aufgelistet. In den Matriken sind Einzeleintragungen von Taufe (selten Geburt), Hochzeit und Tod, die sich nicht immer leicht, z.B. wegen unterschiedlicher Namensschreibweise, verknüpfen lassen. Bei gleichen Namen muß man andere Quellen hinzuziehen, in Bernhardsthal helfen nur Grund- und Gewährbuch (beide bis zum 30-jährigen Krieg zurückreichend), nach denen man Personen bestimmten Häusern zuordnen kann. In Reintal gibt es bis zur Einführung der Hausnummern 1771 durch die sehr hohe Häufung bei wenigen, oft abwechselnd unterschiedlich geschriebenen (z.B. Mayr, Maur , Maurer, Maier usw.) Namen besondere Schwierigkeiten. Erst bei der Bearbeitung der von Hans Spreitzer erarbeiteten Reintaler Hausbesitzerliste (noch lange nicht fertiggestellt) wurden manche Familienzusammenhänge eindeutig.

Aus den in Bernhardsthal nur bis 1700 (Hausbrunn z.B. 1639, Feldsberg 1601 - mit Katzelsdorfer, gelegentlich Reintaler und selten Bernhardsthaler Daten) zurückreichenden Matriken und Auszügen aus den Matriken der Nachbarpfarren habe ich in schön langsam (bis 2019) eine Datenbank mit 19.300 Geburten, 4.460 Hochzeiten und 12.500 Sterbedaten aufgebaut. Wenn möglich, sind bei den Personen Eltern und Großeltern eingetragen, bei Hochzeiten die Eltern. Über eine Personalnummer ist eine Verknüpfung der Daten möglich. Dank Alfred Mandl wurden auch noch 1260 Parten zugeordnet. Zum Friedhofsplan - weiter unten - gibte es auch 400 im Jahr 2008 erstellte Grabfotos, die erst für die Sammlung bearbeitet werden müssen.

Wenn nun sehr viele Vorfahren aus Bernhardsthal sind, so wie z.B. bei Maria Huber, kann man schon aus der Bernhardsthal-Datenbank einen beachtlichen Stammbaum erstellen. Für weitere Forschungen stehen die in www.matricula publizierten Matriken zur Verfügung. Bei uns sind natürlich auch die mährischen Matriken wichtig, die über die Universität Brünn abgefragt werden können. Abfragen geht rasch, wenn für Ort und Zeit ein Suchindex vorhanden ist, leider selten. Und dann gibt es noch das Problem der Lesbarkeit - man muß die Schrift jedes Pfarrers neu lernen und das ist in der Matrik 1 von Bernhardsthal (und Reintal) ein harter Fall, oft ein winziges Gekritzel.

Quellen zu Bernhardsthal

Hauptquelle sind die Register der Pfarre Bernhardsthal, d.h. Tauf-, Sterbe- und Trauungsregister, die in der Registerdatenbank zusammengeführt sind. Fehlende Eintragungen (Personen sind nicht in allen der 3 Register enthalten), Namensdivergenzen (für z.B. „Bohrn“ gibt es verschiedenste Schreibweisen) usw. wurden, wenn möglich, bereinigt. Die Daten von Reintal, bis 1784 zur Pfarre Bernhardsthal gehörend, sind nur von 1700 bis 1800 erfaßt.

Die Register beginnen 1700 und so lassen sich aus den Altersangaben des Sterberegisters einige Geburtsdaten bis 1613 errechnen. Zusätzlich wurde das Grund- und Gewährbuch (Kaufverträge ab 1630), sowie das Hausregister von Franz Zelesnik (überarbeitet, aktueller Stand in „Hausbesitzerreihen in Bernhardsthal ab 1605“) als Quelle verwendet.
Die weitest zurückliegenden Daten stammen aus dem Liechtenstein-Urbar 1644, dem Index animarum 1631 und der Geschädigtenliste 1605. Die Verbindungen dieser Daten mit den Registern sind aber mit einigen Unsicherheiten behaftet.

Stammbäume in der Liste

Die gelisteten Stammbäume erfassten alle Personen nach dem Wissenstand zum Zeitpunkt der Erstellung. Alle können über zusätzliche Register oder Matriken weitergeführt werden.
Die Auswahl der Stammbäume ist natürlich nicht ganz zufällig. Dennoch bieten schon diese wenigen Stammbäume für viele Personen mit Vorfahren aus Bernhardsthal die Möglichkeit sich einzuklinken, z.B. in die großen Familien der Schultes, Tanzer, Hess, Bohrn, Berger, Weilinger usw. und nur die letzten Generationen zu ergänzen. Sogar die Auswahl weist ja Parallelen auf.

 


 Der Aufbau eines Stammbaums

In den Tabellen sind die Personendaten, wenn gesichert, schwarz, wenn unsicher, rot geschrieben. In einigen Fällen fehlt das Geburts- oder Sterbedatum, weil es in dem entsprechenden Register nicht enthalten war. Wenn zum Beispiel in den Angaben das Geburtsjahr, Tag und Monat fehlten, wurde das Jahr aus dem Alter bei der Trauung oder dem Sterbealter errechnet. Dieses ist jedoch oft unsicher, da die Pfarrer die Familienangaben selten überprüften. Im Feld zwischen Vater und Mutter stehen das Hochzeitsdatum, die Geburtshausnummer (vor 1770 aus der Hausliste, oft auch das Elternhaus der Mutter)  und die Kinderanzahl (nicht immer komplett).
Kinderzahlen können vor 1700 gestorbene Kinder nicht enthalten. Weitere oder vorgehende Ehen sind nur teilweise angegeben.

 Die Daten sind mit Nummern versehen. Ausgangspunkt ist (1), der Vater hat (2) und die Mutter (3), die Großeltern (4) (5) (6) (7).

1
2 3
4 5 6 7
8 9 10 11 12 13 14 15

Diese Zählweise wird in der Genealogie als Kekule-Nummerierung bezeichnet (siehe Wikipedia: Kekule Nummer). Die Nummer des Vaters ist immer doppelt so hoch wie die des Kindes. In jeder Generation verdoppelt sich die Anzahl, die 11. Vorgängergeneration besteht also aus 2048 Personen. Mit allen in den unteren Generationen ergibt dies inklusive der 11. Generation 4095 Personen.

Generation Nummern
4 16 - 31
5 32 - 63
6 64 - 127
7 129 - 255
8 256 - 511
9 512 - 1023
10 1024 - 2047
11 2048 - 4095

 

Bei Verwandtschaften innerhalb eines Stammbaums scheinen dieselben Personen mehrmals auf - natürlich mit unterschiedlichen Nummern - die nicht immer der gleichen Generation angehören müssen. Die wichtigsten Mehrfachnennungen sind zum Beispiel im Stammbaum Maria Huber in 4 Sonderblättern, S1 – S4, zusammengefaßt. Zu einem dieser Sonderblätter gelangen sehr viele Bernhardsthaler Stammbäume.
Blau geschriebene Namen bilden stets den Ausgangspunkt eines eigenen Stammbaumblattes. 

 


Stammbaum des Heinrich Schaludek verh. mit Anneliese geb. Reiss

Der Stammbaum der Familie Heinrich Schaludek ist beispielhaft für die Genealogie Bernhardsthaler Familien. Friedel Stratjel hat hier zwei Darstellungsweisen gewählt:

  • Die Tabellenstruktur mit Einrückungen je nach Generation
  • Die Baumstruktur, ausgehende vom Stammhalter, verzweigend zu den Elterngenerationen

Die mit blauer Überschrift versehenen Teil-Stammbäume ("Sondertabellen") sind für manch andere Bernhardsthaler Familienstammbäume anwendbar, da wegen der Enge des genetischen Raumes viele Familien gemeinsame Vorfahren haben.

Der Stammbaum kann als PDF-Datei
hier heruntergeladen werden

 


Stammbaum der Maria HUBER, verh. Ertl

geb. am 2.1.1936 auf Hausnr. 255 in Bernhardsthal

Der Stammbaum ist von Friedel Stratjel in der Reihe „Beiträge zur Geschichte von Bernhardsthal und Umgebung“ erschienen und kann als Beispiel für die genealogische Arbeit über Bernhardsthaler Familien angesehen werden. Dieser Stammbaum erstreckt sich über 11 Generationen und ist mit einer Einführung versehen, welche den Gebrauch des Textes erleichtern soll. Es wird die Kekule-Nummerierung verwendet und erklärt (siehe Wikipedia: Kekule Nummer)

Es werden drei Darstellungen geboten:

  1. Stammbaum Darstellungen mit 4 Sondertabellen für mehrfach vorkommende Personen
  2. Generationenstatistik
  3. Personenliste, alphabetisch, mit den Stammbaumnummern sowie Geburts- und Sterbedatum
Der Stammbaum kann als PDF-Datei
hier heruntergeladen werden

 


Stammbaum der Familie Friedel Stratjel

Friedel Stratjel kann die Vaterlinie bis in die 12. Generation und die Mutterlinie bis in die 11. Generation nachweisen.
Wegen des großen Umfangs blieben die beiden Äste getrenntdargestellt

 

Die Stammbäume können als PDF-Datei
hier heruntergeladen werden
väterliche Linie mütterliche Linie

 

Zusatzlich gibt es eine exel - Tabelle mit
einer grafischen Darstellung des vereinigten Stammbaums,
einer Personenliste und
statistischen Auswertungen zum Stammbaum


Stammbaum der Familie Maria Josefa Tanzer verh. Voithofer

Der Stammbaum kann als PDF-Datei
hier heruntergeladen werden

 

 


Stammbaum der Familie Otto Berger

Der Stammbaum der Familie Otto Berger (Kaufmann und Museumsgründer) ist mit Forschungsstand Februar 2017 bis in die 9. Generation verfolgbar.

Der Stammbaum kann als PDF-Datei
hier heruntergeladen werden

 

 


Stammbaum der Cornelie Reichl, geb 30. März 1907 in Bernhardsthal Nr. 97

 

Der Stammbaum kann als PDF-Datei
hier heruntergeladen werden

WAS IST EIGENTLICH FEINSTAUB ?

Alles was wie Staub in der Luft schwebt, also Rauch, Pollen, Fasern, auch Sand aus der Sahara (!), Gummiabrieb von Autoreifen und Abrieb von Autobremsen, nicht zu vergessen der Staub in Wohnräumen, also Zigarettenrauch, Duftkerzen, Lurch u.s.w.
Die Staubpartikel sind naturgemäß sehr klein und je kleiner sie sind, desto gefährlicher können sie für die Gesundheit sein, denn sie werden eingeatmet und können über die Lunge bis in den Blutkreislauf gelangen.

Eine Maßzahl für die Größe ist PM (Particulate Matter). PM 10 bedeutet alles was 10 Mikrometer und kleiner ist, also kleiner oder gleich 0,01 mm. PM 2,5 bedeutet kleiner oder gleich 0,0025 mm. Unsere Messeinrichtung kann PM 10 und PM 2,5 messen. Dazu wird die Staubluft durch eine winzige Kammer gesaugt und von einem Laserstrahl beleuchtet. Wenn ein Staubpartikel durch den Lichtstrahl fliegt, erzeugt es eine Lichtstreuung, die ein Lichtsensor auffängt. Die Anzahl und Stärke der Lichtreflexe ist ein Maß für die Menge und Größe der Staubpartikel. Der Zählwert wird dabei in Mikrogramm pro Kubikmeter Luft umgerechnet (µg/m3). Der Wert von 50 µg/m3 gilt als Gefahrengrenze.

Weitere Informationen: https://de.wikipedia.org/wiki/Feinstaub

HINTERGRUNDINFORMATION

Eine Gruppe feinstaubgeplagter und technikbegeisterter Leute in Stuttgart hat eine Initiative gestartet, mittels selbstgebauter Sensoren eine Netz von Überwachungsstationen zu errichten, um flächendeckend Feinstaub überwachen zu können.

Stuttgart ist durch seine Lage besonders von Wetterphänomenen wie Inversions-Wetterlage und fehlende Luftumwälzung durch Winde sehr stark von Feinstaubproblemen heimgesucht. Die Stadtverwaltung betrieb bis jetzt nur 4 Messstationen für Feinstaub, wodurch nur punktuelle Aussagen über die Luftqualität gemacht werden konnten. Außerdem wurden die Ergebnisse der Messung nur einmal am Tag ausgewertet.

Dieser Mangel beflügelte junge Stuttgarter Technikerinnen und Techniker Feinstaubsensoren zu bauen, die notwendige Software zu schreiben und die Übertragungsmethoden auszuwählen, um für wenig Geld Messgeräte betreiben zu können. Diese wurden alsbald in hundertfacher Zahl von Privatpersonen in der Stadt aufgestellt und betrieben. Die Messgenauigkeit dieser Sensoren ist zwar nicht so hoch wie die eines geeichten Messgerätes - welches ungefähr das Tausendfache eines Amateurgerätes kostet - aber die Ergebnisse sind vor allem durch die große Zahl von Sensoren von hoher Transparenz für die Feinstaub-Verhältnisse in einer ganzen Stadt.

Das Projekt, welches unter dem Namen OK-Lab-Stuttgart läuft, war so erfolgreich, dass sich sehr bald Amateure in anderen Städten und Ländern beteiligten, sodass die Zahl der Betreiber solcher Stationen bald über 1000 wuchs.
Übrigens: Unser Sensor im Museum hat die Nummer 2632.

HAT BERNHARDSTHAL EIN FEINSTAUBPROBLEM ?

Nein! Wir sind eine ländliche Gemeinde mit viel Wind und wenig Autoverkehr.
Ja, im Winter stinkt es manchmal wegen einiger mangelhaft ausgeführter Strohheizungen und Holzbrandheizungen und vor Jahren hat man noch im Herbst systematisch die abgeernteten Getreidefeder angezündet, da gab es oft Gestank und graue Wäsche, aber durch gesteigertes Umweltbewusstsein mancher Verursacher sind diese Probleme in Bernhardsthal kleiner geworden.

Aber ein Museum hat auch einen Bildungsauftrag und so entstand das Projekt "FEINSTAUBSENSOR" als Lehr- und Lernobjekt, nicht nur für Schüler, die uns mit ihren Lehrkräften besuchen, sondern auch für alle Museumsbesucher, die nicht nur nach Vergangenheit und Urgeschichte trachten.

Unser Sensor wurde nach den Anregungen der Gruppe "OK-Lab Stuttgart" zusammengebaut und am Fensterbrett Richtung Museumsplatz aufgestellt

 

Sensor Außenanlage

 

Elektronik im Ausstellungsraum

kleine OLED-Anzeige

Die Außenanlage beinhaltet den Feinstaubsensor mit Ansaugvorrichtung, Laser und Auswerteelektronik. Weiters ist ein Temperatursensor und ein Messfühler für relative Luftfeuchte eingebaut. Alle Messwerte werden digitalisiert und gemeinsam mit den Feinstaubwerten auf einem dünnen Kabel zur Innenanlage übertragen.

Die Elektronik der Innenanlage befindet sich in einem kleinen Kästchen (etwa 11 x 6 x 3 cm) auf dem Fensterbrett im Ausstellungsraum. Dieses enthält die Stromversorgung, einen Mikrocontroller vom Typ NodeMCU-ESP8266 mit Wi-Fi/WLAN Anbindung sowie eine winzige Anzeige in OLED-Technik zur Darstellung der aktuellen Werte.

Die Messwerte werden über die Wi-Fi/WLAN-Verbindung per Internet zu einem Server in Stuttgart übertragen. Dort werden die Messwerte gesammelt und grafisch aufbereitet. Über Internet können die Ergebnisse am Smartphone, Tablet oder PC gelesen werden.

EUROPAKARTE DER FEINSTAUBSENSOREN

Die Adresse http://stuttgart.maps.luftdaten.info führt zu einer Karte der Feinstaubsensoren, die von dem Projekt des OK-Lab Stuttgart koordiniert werden. Der Link ist so eingestellt, dass unser Sensor in Bernhardsthal in der Mitte des Bildes erscheint.
Die Karte kann vergrößert, verkleinert und verschoben werden. Man erkennt auch, dass sogar auf anderen Kontinenten solche Feinstaubsensoren installiert wurden.

Jedes Sechseck ist ein Sensor oder eine Gruppe von Sensoren, je nach Auflösungsgrad der Karte.
Links unten ist eine Farbskala eingezeichnet, nach welcher der Verschmutzungsgrad der Luft leicht erkennbar ist.

  • Grün ist unbedenklich,
  • Orange ist der Grenzwert,
  • bei Rot oder gar Violett wird es gesundheitlich bedenklich.

Beispieldaten vom 27. Juli 2017 (man kann die Karte anklicken, um die neuesten Daten zu bekommen)

 

FEINSTAUB IN BERNHARDSTHAL

Die aktuellen Feinstaubwerte der letzten 24 Stunden unseres Sensors findet man unter der Adresse https://www.madavi.de/sensor/graph.php?sensor=esp8266-463975-sds011

Man beachte, dass die Uhrzeit die koordinierte Weltzeit (UTC) ist. Für unseren Standort müssen wir daher 1 Stunde dazuzählen, im Sommer sogar 2 Stunden.

Die rote Kurve zeigt den "groben" Feinstaub (PM10) und die blaue Kurve die gefährlicheren PM2,5 Feinstaub, angegeben in Mikrogramm pro Kubikmeter (µg/m3). Wie schon zuvor gezeigt bedeuten Werte über 50µg/m3 Feinstaubgefahr !

Beispieldaten
vom 27. Juli 2017

(man kann die Karte anklicken,
um die neuesten Daten zu bekommen)

Die weiteren Diagramme darunter zeigen:

  • die letzte Woche
  • das letzte Monat
  • das letzte Jahr
  • die Tagesdurchschnittswerte
    der letzten Woche

(man kann die Karte anklicken,
um die neuesten Daten
zu bekommen)

 TEMPERATUR UND LUFTFEUCHTIGKEIT IN BERNHARDSTHAL

Die aktuellen Temperatur- und Luftfeuchtigkeitsdaten der letzten 24 Stunden unseres Sensors findet man unter der Adresse https://www.madavi.de/sensor/graph.php?sensor=esp8266-463975-dht

Man beachte, dass die Uhrzeit die koordinierte Weltzeit (UTC) ist. Für unseren Standort müssen wir daher 1 Stunde dazuzählen, im Sommer sogar 2 Stunden.

Die rote Kurve zeigt Temperatur in °C und die blaue Kurve die relative Luftfeuchtigkeit in Prozent. Wie anfangs gezeigt ist der Messort unsere Hausfassade am Museumsplatz.

 

Beispieldaten
vom 27. Juli 2017

(man kann die Karte anklicken,
um die neuesten Daten zu bekommen)

Auch hier gibt es unterhalb dieser beiden Diagramme noch die folgenden Ansichten:

  • die letzte Woche
  • das letzte Monat
  • das letzte Jahr
  • die Tagesdurchschnittswerte der
    letzten Woche

 

WEB-LINKS:

Johann Weigl,
der Stifter der Nepomuk Statue
an der Reintaler Straße
ist auch der "Stammvater" vieler
alteingesessenen
Bernhardsthaler Familien.

Dank der Forschungsarbeit von Friedel Stratjel sind die ersten 5 Generationen der Nachkommen des Johann Weigel als ausdruckbare Datei aufgelistet und können mit der Schaltfläche "Download" heruntergeladen werden.

Download  (100kByte)

In der 5. Generation sind in obiger Liste bereits 300 Familien zu finden. Viele Bernhardsthaler kennen vermutlich ihren eigenen Stammbaum bis in das 19. Jahrhundert und können nun mit dieser Datei bis in das 17. Jahrhundert zurückblicken.